Projekt

Alpine Kulinarik

Schaffung einer prägenden Stilrichtung der internationalen Kulinarik im Alpenraum

Infos

Die Alpine Küche hat das Potenzial, vom Geheimtipp zu einer der prägenden Stilrichtungen der internationalen Kulinarik zu werden. Der gesamte Alpenbogen stellt eine unerschöpfliche Ressource für die heimische Gastronomie dar. Einzigartige lokale Zutaten und von Hand gemachte Qualitätsprodukte, seit Jahrhunderten überlieferte Rezepte und kreative Köche, die sich darauf verstehen, diese zu unübertroffenen Gerichten zu verarbeiten oder gänzlich neu zu interpretieren: All das macht die Alpen zu einer der derzeit aufstrebendsten kulinarischen Regionen weltweit.

Der Begriff steht nicht nur für besondere Gerichte, sondern auch für ein System der Zusammenarbeit zwischen landwirtschaftlichen Produzenten auf der einen Seite und Köchen und Köchinnen, Gastronomie und Hotellerie auf der anderen Seite. Ergänzt wird diese Partnerschaft durch einen Tourismus, der Kulinarik als gleichrangige Kulturleistung wie die Kunst begreift und dementsprechend kommuniziert. Das Konzept der Alpinen Küche lässt sich auch in einen allgemeinen Trend hin zu Nachhaltigkeit, Regionalität und lokalen Produkten einordnen.

Das Projekt „Alpine Kulinarik“ wird vom Land Salzburg geleitet und verfolgt die folgenden Ziele:

  • Die Alpine Küche wird zu einer der prägenden Stilrichtungen der internationalen Kulinarik, so wie es zuletzt die New Nordic Cuisine war.
  • Gemeinsame Nutzung und Ausbau des vorhandenen kulinarischen Potenzials und damit verbundene Erweiterung der Reichweite des Projekts „Alpine Küche“: Es sollen weitere Betriebe (landwirtschaftliche Produzenten und kleinen Manufakturen, Köche und Köchinnen, Gastronomie und Hotellerie) als ständige Partner in den Austausch einbezogen werden.
  • Gesellschaftliche Perspektive: Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Entwicklung und dem Tourismus stärken. Unser Ziel ist es, im Alpenraum mehr lokale Qualitätsprodukte und Spezialitäten auf die heimischen Speisekarten zu bringen und mehr Bauern in die Veredelung ihrer Produkte zu bringen. Dabei sind der Erhalt einer kleinstrukturierten Landwirtschaft und der Ausbau der Arten- und Sortenvielfalt wichtig.
  • Netzwerk-Bildung: Wissenstransfer mit Partnern, den Tourismusorganisationen aus dem Alpenraum und Initiativen wie dem Netzwerk Kulinarik.
  • Steigerung der Bekanntheit und Attraktivität der Kulinarik-Destinationen im Alpenraum weit über die Landesgrenzen hinaus.

Um diese Ziele zu erreichen, werden Videobeiträge und eine Printbeilage erstellt, die die Alpine Kulinarik im Alpenraum und darüber hinaus bewerben.

Projektdauer: 2020-2021