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04.02.2020Trentino

Nachhaltiges Trentino, unterwegs ins Jahr 2040

Armut, Lebensstile, Wasser, Boden, Kreislaufwirtschaft, gesellschaftliche Verantwortung, nachhaltiger Tourismus, Landwirtschaft, Reduktion von Emissionen, Geschlechtergleichstellung: Das sind die zehn vorrangigen Ziele der Autonomen Provinz Trient zur Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.

Worum geht es? Das Trentino setzt sich mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) auseinander, die 2015 in Paris von 193 UNO-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurden; in der berühmten Agenda 2023 verpflichteten sie sich zur Erreichung dieser Ziele bis 2030. Nachdem die italienische Regierung 2017 ihre nationale Strategie verabschiedet und die für Italien relevanten Maßnahmenbereiche definiert hatte, hat nun auch die Autonome Provinz Trient – wie auch die anderen autonomen Provinzen und Regionen – eine eigene Strategie für nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Die Ziele der Regionen sind dabei nach deren jeweiligen Besonderheiten und Anforderungen ausgerichtet. Im Dezember letzten Jahres hat die Regierung der Provinz das Trentiner Positionspapier verabschiedet und hierbei die zehn Ziele und Leitlinien der Strategie für nachhaltige Entwicklung festgeschrieben. Aus dem Positionspapier ergibt sich das Bild eines Trentino, dem Nachhaltigkeit am Herzen liegt, das hinsichtlich der Lebens- und Entwicklungsmodelle sowie von Good-Practice-Beispielen und Kompetenzen attraktiv und wettbewerbsfähig dasteht, aber auch die Herausforderungen aufweist, die es im Miteinander aller zu bewältigen gilt. Es geht darum, die Zukunft des Trentino in zwanzig Jahren – 2040 – zu gestalten und dabei öffentliche und private Akteure, Institutionen, die Unternehmen, die Bürgerinnen und Bürger, die Verbände, die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Kultur einzubinden. Eine umfassende Beteiligung quer durch alle Themen der Agenda 2030, vor allem aber mit Blick auf die zehn Schwerpunktziele der Autonomen Provinz. Ein partizipatorischer Weg, der seine Umsetzung in einer Reihe von Workshops mit Beteiligung verschiedener Akteure aus der Gesellschaft findet. Es sind „Zukunftswerkstätten“, in denen konkrete Ideen und Vorschläge erarbeitet und diskutiert werden, mit denen das Trentino auf den Weg zu größerer Nachhaltigkeit geführt werden soll. Die Ergebnisse werden in die Nachhaltigkeitsstrategie der Provinz einfließen. Viele weitere Informationen und Aktualisierungen finden sich auf der Website https://agenda2030.provincia.tn.it/.

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