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Projekt

Tradition - Vielfalt - Wandel

Migration, Vielfalt und die Integrationsfähigkeit von Alpenregionen

„Tradition-Vielfalt-Wandel“ beschäftigt sich mit Beständigkeit und Tradition im Kontext von Migrationsbewegungen. Traditionen geben Sicherheit, tragen zu einem Verständnis der Lebenswelten der jeweiligen Region bei und fördern das gesellschaftliche Miteinander. Traditionen beinhalten sowohl individuelle wie auch gemeinschaftliche Wertesysteme der Menschen in den Alpenregionen und stellen somit eine Basis für das Alltagsleben, aber auch für wirtschaftliches und ökologisches Handeln dar. Traditionen zu pflegen und für Zugewanderte zu öffnen, ist genauso Element der Integration wie die Offenheit der Mehrheitsgesellschaft gegenüber der Kultur der neu Zugewanderten. Diese Offenheit bedeutet für die Zugewanderten, dass sie sich unter Bewahrung ihrer Traditionen auf die Gepflogenheiten und Lebensrealitäten des Landes einlassen und sich damit produktiv auseinandersetzen. In der Verbindung von bewährter und neu ins Land gebrachter Vielfalt bieten die Alpenraumregionen allen hier lebenden Menschen Heimat für ein eigenverantwortliches Leben. Dadurch ermöglichen die Alpenländer, soziale und kulturelle Vielfalt in Freiheit und Respekt voreinander und gegenseitiger Wertschätzung zu leben.

Mit dem Projekt „Tradition – Vielfalt – Wandel“ soll die kulturelle und gesellschaftliche Vielfältigkeit des Alpenraums sichtbar gemacht und unterschiedlichen Zugängen zu Integration und Tradition Platz gegeben werden. Im Rahmen von Fokusgruppen kommt es zur Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten, der Rolle von Traditionen im Integrationsprozess und der Identifikation mit einer Gesellschaft.

In 4 Fokusgruppen beschäftigen sich Experten und Expertinnen unterschiedlicher Fachrichtungen mit folgenden Themen:

  • Individuelle Bedeutung, Stellenwert und Aufgabe von Tradition
  • Aufgabe von Tradition als Instrument für gelungene Integration
  • Funktion von Tradition für die Schaffung einer gemeinsamen Identität bzw. für eine gesellschaftliche Identifikation

Das Projekt hat folgende Ziele:

  • Vielfältigkeit des Alpenraums sichtbar machen und unterschiedliche Zugänge zu Integration und Tradition Platz geben
  • Schaffung eines gemeinsamen Bildes von Tradition im ARGE ALP Raum
  • Sichtbarmachung der Erkenntnisse aus den Diskussionen mittels Publikation (Fachband)

Aufbauend auf den Ergebnissen des ersten Projekts soll ein Folgeprojekt gestartet werden. Das Folgeprojekt ist als partizipativer Prozess angelegt, um auch die Bevölkerung aktiv in Diskussionen und Maßnahmen einzubeziehen.

Projektlaufzeit: 2019-2020

Projektleitung

Land Salzburg
Abteilung 2 – Kultur, Bildung und Gesellschaft
Referat 2/06 – Jugend, Generationen, Integration
Mag.a (FH) Yvonne Kirchmauer MA

Kontakt

Mag.a (FH) Yvonne Kirchmauer MA & Mag.a Dagmar Ziegler
E-Mail: tvw-tdc@salzburg.gv.at

Projektpartner

Land Tirol
Abteilung Gesellschaft und Arbeit

Land Vorarlberg
Abteilung Soziales und Integration

Kanton Graubünden
Amt für Migration und Zivilrecht

Autonome Provinz Südtirol
Südtiroler Landesverwaltung - Koordinierungsstelle für Integration

Autonome Provinz Trient
Dipartimento salute e politiche sociali, Osservatorio per la salute

Region Lombardei
Eventi Internazionali per la promozione del sistema Lombardia
Relazioni Internazionali, Direzione Generale Presidenza

Kanton Tessin
Dipartimento dell’educazione, della cultura e dello sport (DECS), Divisione della cultura e degli studi universitari, Centro dialettologia e di etnografia