27.04.2023Salzburg

Salzburg als Bühne für europäische Diplomatie

Treffen der deutschsprachigen Außenminister*innen im Haus für Mozart

(LK)  Der Festspielbezirk bietet heute eine große Bühne für ein Treffen der Außenminister*innen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein. Landeshauptmann Wilfried Haslauer begrüßte die Chefdiplomaten aus fünf Staaten in Salzburg.

Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg, die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock, Luxemburgs Jean Asselborn – seines Zeichens der längst dienende Außenminister der EU und seit heute 74 Jahre alt - sowie die Ressortchefs aus der Schweiz, Ignazio Cassis, und aus Liechtenstein, Dominique Hasler, entschieden sich für Salzburg als Tagungsort für ihre Arbeitsgespräche.

Haslauer: „Auszeichnung für Salzburg.“

Landeshauptmann Wilfried Haslauer zum Treffen der Chefdiplomaten aus fünf Staaten: „Salzburg ist schon immer eine internationale und gastfreundliche Stadt gewesen, das entspricht der Tradition und der Geschichte. Die Leute kommen gerne, auch die Politik. Es ist eine große Auszeichnung, dass sich heute fünf deutschsprachige Außenminister – in bewegten Zeiten - bei uns abstimmen“, so Haslauer.

Europäischer Zusammenhalt

Im Fokus der Gespräche am Vormittag stand der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. „Der Krieg ist seit 14 Monaten zurück in Europa. Unsere Aufgabe als Europäische Union und mit gleichgesinnten und engen Partnern wie der Schweiz und Liechtenstein muss es sein, als geeintes und geschlossenes Europa gegen die russische Aggression aufzutreten“, betonte Außenminister Alexander Schallenberg.

Passender Tagungsort

Deutschlands Chefdiplomatin fasste bei der Pressekonferenz zusammen: „Wir haben besprochen, wie wir unsere Hilfe für die Ukraine noch effektiver gestalten können. Der Aggressor Russland darf sich am Ende niemals durchsetzen, sonst wird zukünftig niemand mehr ruhig schlafen können.“ Zum Tagungsort Salzburg: „Es gibt keinen passenderen Ort für unser Treffen als das Haus für Mozart, führen uns doch unsere Sprache und unsere Kultur hier zusammen“, so Baerbock.

Redaktion: Landes-Medienzentrum / LK_230427_41 (ap/msc)

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