Auch im Bezirk der Ostalpen wurde die mittlere Wasserknappheitsstufe ausgerufen
In den Bezirken der Ostalpen und des Po – was auch die Gebiete der Provinz Trient betrifft – wurde die mittlere Wasserknappheitsstufe bestätigt. Mitte Juli hatte die Beobachtungsstelle für die Ostalpen die mittlere Warnstufe für eine potenzielle Wasserknappheit im Einzugsgebiet der Etsch und der Brenta ausgerufen, während die Beobachtungsstelle für den Po bereits dieselbe Stufe für ihr Einzugsgebiet bestätigt hatte, das auch von den Trentiner Flüssen Chiese und Sarca gespeist wird. Ausschlaggebend für diese Situation waren die Hitzewelle im Juni und in der ersten Julihälfte, die geringen Schneefälle in den Höhenlagen im vergangenen Winter sowie die spärlichen Niederschläge im Frühjahr und Sommer.
Bei der Sitzung der Beobachtungsstelle für den Bezirk der Ostalpen wurde das Ziel bekräftigt, größere Wassermengen in den Gebirgsstaubecken zu erhalten. Es wurde ein institutioneller Runder Tisch zwischen der Region Venetien, den autonomen Provinzen Trient und Bozen, den Wasserwirtschaftsbehörden, den Wasserkraftbetreibern und Terna eingerichtet, um Maßnahmen zu prüfen, die darauf abzielen, die Auswirkungen von Durchflussschwankungen am Fluss Etsch zu verringern und die Aufrechterhaltung der für die Sicherung der Trinkwasserversorgung erforderlichen Durchflussmengen zu gewährleisten.
Die Empfehlungen an die Bürger, die Landwirtschaft und die Betreiber für einen bewussten und sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser bleiben weiterhin gültig. In diesem Zusammenhang wird erneut dazu aufgerufen, den nicht unbedingt notwendigen Verbrauch einzuschränken, insbesondere bei der Bewässerung von Gärten und Grünflächen, der Reinigung von Höfen und Vorplätzen sowie der privaten Autowäsche.
Kampagne zum bewussten Umgang mit Wasser
