20.07.2026Lombardei

Zehn neue Züge zur Verbindung der Lombardei und der Schweiz

Die erneuerte Ausschreibung betrifft ausschließlich interoperable Züge für den grenzüberschreitenden Verkehr auf der Linie RE80 Mailand–Seregno–Como–Chiasso–Locarno.

Die Regionalregierung hat auf Vorschlag des Stadtrates für Verkehr und nachhaltige Mobilität, Franco Lucente, und im Einvernehmen mit der Stadträtin für Infrastruktur und öffentliche Bauten, Claudia Maria Terzi, einen Beschluss gefasst. Dieser beauftragt “Ferrovienord” mit der erneuten Ausschreibung für den Kauf neuer Züge, die für die RegioExpress-Dienste bestimmt sind. Die Maßnahme ist Teil des Ausbauplans für den regionalen Schienenverkehr.

Die erneuerte Ausschreibung betrifft ausschließlich interoperable Züge für den grenzüberschreitenden Verkehr auf der Linie RE80 Mailand–Seregno–Como–Chiasso–Locarno. Ein erstes Los umfasst 10 Züge im Wert von 260,9 Millionen Euro, mit der Option, den Kauf auf insgesamt bis zu 30 Züge zu erweitern.

Ziel ist es, die Servicequalität durch sehr hohe Komfortstandards zu verbessern und das Platzangebot auf der Linie RE80 zu erhöhen. Diese weist aufgrund ihres Erfolgs derzeit eine Auslastung an der Kapazitätsgrenze auf.

Der Einsatz dieser neuen Züge auf der Linie RE80 wird es ermöglichen, die derzeit auf dieser Strecke genutzten Flirt-Züge freizustellen. Diese sollen für den neuen grenzüberschreitenden Dienst zwischen Lecco und Erba in Richtung Lugano eingesetzt werden, wobei die laufende neue Elektrifizierung der Strecke Lecco–Merone–Como genutzt wird. Zudem ermöglicht dies die Einführung des neuen schnellen RE50-Dienstes zwischen Lugano und Malpensa.

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