Der historische Umzug und die grenzüberschreitenden Verbindungen im Mittelpunkt des 28. großen Treffens der Schützenvereine aus dem Trentino, Südtirol, Tirol und Bayern
Eine farbenfrohe und feierliche Flut von zwölftausend Federhüten hat Innsbruck anlässlich der Alpenregion friedlich überflutet, dem traditionellen zweijährlichen Treffen, das die Schützenvereine des historischen Tirols und Bayerns vereint. An der Veranstaltung nahm der Präsident der Autonomen Provinz Trient, Maurizio Fugatti, teil, um den tiefen identitätsstiftenden, kulturellen und historischen Wert zu bezeugen, den diese Veranstaltung für die Gebiete der Euregio darstellt.
Das reichhaltige Programm des Wochenendes – das am Samstag mit der offiziellen Fahnenübergabe auf dem Landhausplatz begann – fand heute, am Sonntag, dem 17. Mai, seinen Höhepunkt mit dem Aufmarsch und der feierlichen Heiligen Messe in der Bergisel-Sportanlage, gefolgt von der Parade der Formationen durch das Herz von Innsbruck.
„Einen herzlichen Gruß an die Schützenkompanien, die heute hier bei uns sind. Für uns aus dem Trentino sind dies Momente, in denen wir mit großer Leidenschaft und tiefer Rührung unsere gemeinsame Geschichte, unsere gemeinsamen Traditionen und die Liebe zu jener Kultur wiederentdecken, die uns verbindet. Die Anwesenheit so vieler Schützen ist ein lebendiges Zeugnis einer gemeinsamen Identität, die auf dem Respekt vor den einzelnen Identitäten und auf dem Dialog beruht. Es sind Momente, die uns zum Wesen unserer besonderen Autonomie zurückführen, zu unserer Trentiner Besonderheit, die auch die der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino ist und die wir heute mit großer Leidenschaft und Begeisterung leben“, so Präsident Maurizio Fugatti im Laufe der Veranstaltung.
Neben dem Landeshauptmann des Trentino waren auch der Landesrat für Bildung der Autonomen Provinz Trentino, Simone Marchiori, sowie die Spitzenvertreter der Gebiete, die zur Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gehören, anwesend: der Landeshauptmann der Autonomen Provinz Bozen, Arno Kompatscher, und der Landeshauptmann des Landes Tirol, Anton Mattle. Besonderen Stolz zeigten auch die Führungskräfte der Trentiner Komponente unter der Leitung von Kommandant Enzo Cestari, der die große Delegation aller Kompanien des Welschtirol koordinierte. Die Veranstaltung endete traditionsgemäß mit einem Umzug durch die Straßen der Stadt – vorbei an der Triumphforte und dem Goldenen Dachl – vor dem abschließenden geselligen Beisammensein auf dem Innsbrucker Messegelände, womit zwei Tage besiegelt wurden, die aufgrund ihrer Beteiligung und Intensität in die Geschichte der Alpenregion eingehen werden.






