Ein neues Innovations- und Technologietransferzentrum für die IUSS in Pavia.
Die Regionalregierung hat auf Vorschlag des Regionalministers für Universitäten, Forschung und Innovation, Alessandro Fermi, eine Finanzierung in Höhe von 5,25 Millionen Euro für die Sanierung des Gebäudes „Basilica Piccola“ bewilligt. Das Vorhaben umfasst die bauliche Aufwertung und funktionale Nutzungsänderung des Gebäudes in Verbindung mit den Lehr- und Unterrichtsflächen, die im benachbarten Gebäude „Basilica Grande“ untergebracht werden. Letzteres war bereits Gegenstand einer früheren, von der Region Lombardei finanzierten Maßnahme und befindet sich derzeit in der Abschlussphase.
Ziel des Projekts ist die Erweiterung der Forschungstätigkeiten des Istituto Universitario di Studi Superiori (IUSS) Pavia. Mit den bereitgestellten Mitteln werden Forschungsbüros, Labore, Besprechungsräume, Unterrichtsräume sowie Coworking-Bereiche geschaffen. Diese Einrichtungen entstehen in einem Gebäude, das Teil eines größeren Immobilienkomplexes auf einem ehemaligen staatlichen Gelände im Stadtgebiet von Pavia ist, das kürzlich vom IUSS erworben wurde.
Das Gebäude, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, weist die typische Architektur einer Basilika auf. Im Erdgeschoss erstreckt sich die Raumaufteilung über drei Längsschiffe, wobei das mittlere Schiff durch seine doppelte Raumhöhe gekennzeichnet ist. Das Obergeschoss, das über einen geradläufigen Treppenblock im Mittelschiff erschlossen wird, besteht aus einem einzigen großen Raum mit einer Grundfläche, die jener des darunterliegenden Mittelschiffs entspricht.
Die „Basilica Piccola“ verfügt über eine überbaute Fläche von rund 1.280 Quadratmetern. Die Bruttogrundfläche des Erdgeschosses beträgt etwa 1.280 Quadratmeter, jene des Obergeschosses rund 570 Quadratmeter. Damit ergibt sich eine gesamte Bruttogrundfläche von ungefähr 1.850 Quadratmetern. Die Gebäudehöhe bis zum First erreicht 13 Meter, bei einem Gesamtvolumen von etwa 10.000 Kubikmetern.
