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Projekt

AlpHouse – Alpine Baukultur und Energieeffizienz

Kompetenzentwicklung von lokalen Handwerksbetrieben und KMU auf dem Gebiet der energieeffizienten Sanierung von alpinen Altbauten und Siedlungen

Der Alpenraum vereint einzigartige Natur- und Kulturlandschaften mit unverwechselbaren regionalen Bauformen. Diese sind aus einer jahrhundertelangen Anpassung an die geographischen und klimatischen Bedingungen entstanden und tragen heute wesentlich zur Attraktivität der Alpen als Lebens- und Freizeitraum bei.

Damit dieses kulturelle Erbe erhalten und weiterhin genutzt werden kann, muss es mit den Herausforderungen und Bedürfnissen der Gegenwart in Einklang gebracht werden. Dazu sollten wir die Prinzipien der traditionellen alpinen Architektur verstehen, kreativ anwenden und kompetent weiterentwickeln. So kann traditionelle Architektur auch mit neuesten Technologien und Anforderungen an Energieeffizienz verbunden werden.

Zentrales Projektziel des Projektes AlpHouse war daher die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von lokalen und regionalen Handwerksbetrieben und von baunahen Dienstleistern im Alpenraum. Sie sollten durch ein umfassendes Qualifizierungsangebot dazu befähigt werden, traditionelle alpine Altbauten unter Berücksichtigung von zwei Prinzipien zu sanieren:

a) Beibehaltung regionaler Bau- und Siedlungsstile, Materialien und Handwerkstechniken und

b) Inwertsetzung des vorhandenen Baubestands durch neueste Techniken der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

AlpHouse förderte die umsichtige Herangehensweise an Sanierungen durch seine vielfältigen Angebote. Das Projekt erforschte und sammelte das erforderliche Wissen und Können in ausgewählten Regionen des Alpenraums und gab es an Handwerker, Architekten, Planer, Bauherren und Entscheidungsträger weiter. So können sie maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die an einem gemeinsamen Qualitätsverständnis ausgerichtet sind.

Projektdauer: 2009-2012