Von der Resilienz bis zur Aufwertung der Holzwirtschaft und des Berggebiets: Die Provinzregierung verabschiedet das strategische Leitdokument
Die Sicherheit des Gebiets zu gewährleisten, die Widerstandsfähigkeit des Waldbestands zu stärken und die Forst- und Holzwirtschaft sowie die Almwirtschaft nach den Schäden durch den Sturm Vaia und den Borkenkäfer entschlossen zu unterstützen; dies ist das Ziel des Beschlusses, der von der Regierung der Autonomen Provinz Trient auf Vorschlag des Forstlandesrats Roberto Failoni verabschiedet wurde. Das Dokument aktualisiert die strategischen Leitlinien für die Bewirtschaftung des forstlichen und alpinen Erbes des Trentino und gewährleistet eine perfekte Integration mit Finanzdokumenten, Klimapolitik sowie den neuesten europäischen und nationalen Richtlinien.
„Wir wollen eine konkrete und ganzheitliche Antwort auf die komplexen Herausforderungen geben, die unsere Wälder und Bergvölker erwarten“, sagte Landesrat Failoni. „Die Erfahrung mit Vaia und die Ausbreitung des Borkenkäfers haben uns gelehrt, dass Flexibilität, Prävention und eine einheitliche strategische Vision erforderlich sind. Wir wollen die hydrogeologische Sicherheit schützen, unsere Holzwirtschaft aufwerten und diejenigen unterstützen, die in den Bergen leben und arbeiten, angefangen bei der Almwirtschaft.“
Der Plan gliedert seine strategischen Prioritäten in sieben zentrale Handlungsfelder. Ausgangspunkt sind die Förderung der regionalen Kultur und die aktive Bewirtschaftung der offenen Landschaftsräume, um sowohl dem Verfall infolge von Nutzungsaufgabe als auch den Risiken einer Übernutzung entgegenzuwirken. Gleichzeitig stellt das Dokument die Minderung von Naturgefahren in den Mittelpunkt, mit gezielten Maßnahmen gegen hydrogeologische Instabilität und Waldbrände.
In diesem Rahmen werden die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel und der Schutz der Artenvielfalt zu den Säulen für den langfristigen Erhalt des Naturerbes. Der Plan misst zudem der Anerkennung der sozioökonomischen Leistungen der trentinerischen Weiden und Wälder einen zentralen Wert bei und ergänzt diese prioritären Maßnahmen durch direkte Unterstützung der Forst- und Holzwirtschaft.
Der von der Regierung angenommene Text berücksichtigt und integriert die vom Rat der lokalen Autonomien erarbeiteten Anmerkungen. Zu den wichtigsten Punkten gehört die volle Anerkennung der Rolle der Almwirtschaft und der Sömmerung als grundlegende Schutzmaßnahme gegen den Verfall der Berggebiete, verbunden mit der Entwicklung des Marktes für CO2-Zertifikate in enger Zusammenarbeit mit dem Trentiner Gemeindeverband (Consorzio dei Comuni Trentini). Gleichzeitig sieht das Dokument Anreize und Instrumente für die Umstellung der Forstunternehmen vor, die sich an den physiologischen Rückgang der Holzernte anpassen müssen.


