Im Jahr 2025 zeigt die lombardische Landwirtschaft ein wachsendes Ergebnis, das den nationalen Durchschnitt übertrifft.
Dies bestätigen die Daten des Berichts 2025 über das lombardische Agrar- und Lebensmittelsystem, erstellt von Unioncamere Lombardia und der Region Lombardei.
Den Schätzungen zufolge verzeichnete der Wert der regionalen Produktion einen Anstieg zwischen 7 % und 9 %, angetrieben durch eine günstige Marktsituation sowie durch eine Erholung der Ernteerträge, begünstigt durch positive Witterungsbedingungen. Das Produktionswachstum lag deutlich über dem Anstieg der Kosten für technische Betriebsmittel, was zu einer erheblichen Steigerung der Wertschöpfung führte – etwa doppelt so hoch wie der italienische Wert in laufenden Preisen – und zu einem realen Wachstum von 3 %.
Die Schätzungen werden durch qualitative Angaben der im Rahmen der Umfrage von Unioncamere Lombardia befragten Landwirte bestätigt: Für 2025 meldeten 34 % der Teilnehmenden einen steigenden Umsatz, während 20 % einen rückläufigen Umsatz angaben. Auch die Einschätzungen zur Rentabilität lagen höher als 2024, insbesondere in den mittleren Quartalen des Jahres, bedingt durch einen geringeren Kostendruck. Die Gesamtsituation verschlechterte sich jedoch in den letzten drei Monaten des Jahres 2025. Die Marktabschwächung verringerte das Vertrauen der Unternehmer und stellte die Frage der Produktionsplanung, insbesondere im Hinblick auf die Wertschöpfung qualitativ hochwertiger Erzeugnisse.
Das gute Ergebnis der lombardischen Landwirtschaft im Jahr 2025 fügt sich in einen insgesamt robusten Rahmen auch auf Ebene der gesamten Wertschöpfungskette ein: Die Lebensmittelindustrie setzt ihre Phase deutlichen Wachstums fort (+3,3 % Produktion im Jahr 2025), und der Agro-Lebensmittelexport zeigt trotz der zunehmenden Handelsbarrieren keine Anzeichen einer Verlangsamung (+9,5 % beim agroalimentaren Export der Lombardei in den ersten neun Monaten des Jahres gegenüber +5,1 % auf nationaler Ebene).
