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14.01.2020Salzburg

Zwei Meilensteine im Hochwasserschutz

Großes tut sich derzeit im Land Salzburg beim Hochwasserschutz: Die Ausweisung von Gefahrenzonen für sämtliche größeren Gewässer wird finalisiert, und die Fertigstellung des Projekts Zeller Becken steht am Plan.

„Bereits 2019 gingen 6,8 Millionen Euro der insgesamt 8,5 Millionen in die Weiterentwicklung der Schutzbauten für Zell am See und Bruck an der Großglocknerstraße. 2020 werden es zum Abschluss weitere 3,5 Millionen Euro sein. Wir werden hier schneller und kostengünstiger als geplant fertig. Und mit vier neuen Gefahrenzonenplänen haben wir alle wichtigen Gewässer ausgewiesen“, blickt Landesrat Josef Schwaiger voraus.

Größtes Projekt in der Salzburger Wasserbaugeschichte

700 Objekte und 4.700 Menschen werden im Zeller Becken geschützt. Bis zur Fertigstellung werden insgesamt 22 Millionen investiert worden sein. Mit 260 Hektar natürlicher Retentionsfläche ist es das flächenmäßig größte Projekt in der Salzburger Wasserbauhistorie. Es wird eine Erfolgsgeschichte: Die veranschlagten Kosten werden unterschritten und die Arbeiten werden etwa zwei Jahre früher als geplant abgeschlossen sein.

Neun Millionen Euro für 2020 budgetiert

Weitere größere Projekte betreffen den Pladenbach in St. Georgen, die Taurach in Radstadt und die Salzach in Stuhlfelden. Insgesamt sind für 2020 rund neun Millionen Euro in der Wasserbautenförderung des Bundes für das Land Salzburg vorgesehen, davon 6,3 vom Bund, 1,5 Millionen von den Interessenten wie Wasserverband, Genossenschaft und Gemeinde sowie 1,2 Millionen Euro vom Land.

Gefahrenzonenpläne für alle größeren Gewässer

Für sämtliche größeren Gewässer des Landes wird es noch heuer Gefahrenzonenpläne geben. Das betrifft den Bruckbergkanal und den Tischlerhäuselkanal in Zell am See, die Enns in Radstadt und den Mannsbach in Kuchl. Für die Lammer in Scheffau und die Taurach in Radstadt wird es nach Fertigstellung der Hochwasserschutzbauten neue Pläne geben. „Die Ausweisung von Gefahrenzonen und Überflutungsflächen steigert das Risikobewusstsein und erhöht dadurch die Sicherheit der Bevölkerung“, so Landesrat Schwaiger.

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