01.07.2026Salzburg

Waldbrandgefahr in Salzburg unter ständiger Beobachtung

Um die Waldbrandgefahr besser einschätzen zu können, liefern in Salzburg Messstationen an sieben Standorten laufend Daten aus den heimischen Wäldern.

Neben Temperatur, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit geht es dabei vor allem auch um die Durchfeuchtung des Bodens.

Die Landesforstdirektion verwendet für das Monitoring der Waldbrandgefahr geeichte Meteorologische Stationen, welche die üblichen Parameter erfassen. Die Besonderheit: Sie liefen im Vergleich zu anderen Wetter-Messstellen Daten unmittelbar aus dem Wald. Zusätzlich sind sie mit Bodensensoren versehen, die die Durchfeuchtung messen.

Landesrat Maximilian Aigner betont: „Die Bodentrockenheit ist, insbesondere im Wald, eine große Herausforderung. Darum ist es so wichtig, dass wir als Land Salzburg bewusst Maßnahmen gesetzt haben. Mit den ermittelten Daten können wir rasch feststellen, wenn weiterer Handlungsbedarf besteht. Landesforstdirektor Michael Mitter informiert: „Mit den Messungen verfolgen wir zwei Ziele: Einerseits hängen behördliche Akte, wie zum Beispiel eine Waldbrandverordnung, daran. Wenn eine solche in Kraft tritt, ist jegliches Hantieren mit offenem Feuer im Wald und in dessen Gefährdungsbereich, auch für Grundeigentürmer, verboten. So eine Entscheidung muss natürlich auf fachlicher Basis passieren und nicht aus einem Bauchgefühl heraus. Andererseits geht es auch um die Sensibilisierung der Bevölkerung, wenn die Waldbrandgefahr sehr hoch ist.“

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