Ende Januar fand in Trient eine Veranstaltung statt, die dem Vermächtnis der Olympischen und Paralympischen Spiele gewidmet war.
Alle Vorteile für das Gebiet und die Gemeinschaft, die sich aus den Spielen ergeben, wurden von jenen geschildert, die daran gearbeitet haben, den olympischen Traum im Trentino Wirklichkeit werden zu lassen. Dies war das zentrale Ergebnis der Veranstaltung, die am 30. Januar in der Landeshauptstadt stattfand und der Legacy der Olympischen Spiele gewidmet war. Der Präsident der Autonomen Provinz Trient, Maurizio Fugatti, betonte nach dem mitreißenden Enthusiasmus, der während des Durchzugs der Olympischen Flamme durch die Straßen und Plätze des Trentino zu spüren war, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele der Provinz ein bedeutendes Erbe hinterlassen werden. Die Investitionen gingen dabei über den rein sportlichen Aspekt hinaus und umfassten eine Reihe von Infrastrukturen im Dienst der gesamten Gemeinschaft, wie den neuen Busbahnhof in Cavalese, die Renovierung des FS-Bahnhofs in Trient, die Elektrifizierung der Bahnlinie der Valsugana sowie den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen in den Tälern Fiemme und Fassa.
Der Landesrat für Gesundheit, Sozialpolitik und Genossenschaftswesen, Mario Tonina, verwies auf die Worte von Papst Leo XIV., der die Spiele als Chance bezeichnete, Frieden und Solidarität aufzubauen, und unterstrich die Bedeutung der realisierten Bauwerke mit besonderem Augenmerk auf Inklusion, um auch Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Sport zu ermöglichen.
Die Veranstaltung fand in Anwesenheit der Landesrätin für Kultur, Jugend und Chancengleichheit Francesca Gerosa, des Generaldirektors der Autonomen Provinz Trient Raffaele De Col, des von Tito Giovannini geleiteten Landeskoordinierungsgremiums für die Olympischen und Paralympischen Spiele, des Direktors der Stiftung Museo Storico del Trentino Giuseppe Ferrandi sowie des Legacy-Beauftragten der Stiftung Milano Cortina 2026, Iacopo Mazzetti, statt.
Unter der Moderation des Leiters des Presseamtes der Provinz, Gianpaolo Pedrotti, ging das Treffen mit dem ehemaligen Landesdirektor Sergio Bettotti in die inhaltliche Phase über. Er stellte sämtliche Investitionen und im Trentino für die Spiele realisierten Maßnahmen vor: von der Aufwertung der beiden Wettkampfstätten über das neue Olympische Dorf bis hin zur Eishalle von Piné für die Olympischen Jugend-Winterspiele 2028 sowie zu den begleitenden Infrastrukturprojekten wie Straßen, öffentlicher Mobilität und dem Bahnhof in Trient. Ebenfalls thematisiert wurden die Initiativen zur stärkeren Einbindung der Bevölkerung in die Olympischen Spiele. Die Präsidenten der lokalen CONI- und CIP-Komitees, Paola Mora und Massimo Bernardoni, stellten die Projekte zur Einbindung von Jugendlichen und Schulen vor.


