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29.05.2020Salzburg

Schnelles Internet und das flächendeckend

Home Office, daheim lernen, Videokonferenzen – die Corona-Pandemie hat deutlich gezeigt, dass schnelles Internet die Menschen verbindet und im Job für mehr Möglichkeiten sorgt.

Eine gute Anbindung bringt die Salzburgerinnen und Salzburger in den ländlichen Regionen näher an den Zentralraum, Gleichberechtigung und Chancengleichheit sind dadurch möglich.

Ein vernünftiger Mix aus Bundes- und Landesförderungen soll nun für die Schließung der letzten Versorgungslücken sorgen. „Insgesamt wurden bereits 15 Millionen Euro für Salzburg bereitgestellt und fließen in die laufenden Projekte. In mehr als 85 Gemeinden werden rund 400 Glasfaserzugangspunkte (Festnetz und Mobilfunk) realisiert“, so Landesrat Josef Schwaiger. Und er fügt hinzu: „Für mich sind diese Datenautobahnen genau so wichtig wie jede andere Infrastruktur. Sie bieten den Menschen ähnliche Berufsmöglichkeiten, egal wo man lebt.“

48 Kilometer Kabel

Derzeit gibt es in Salzburg mehr als 30 Projekte, die für eine bessere Breitbandanbindung sorgen. Eines davon ist Köstendorf: Seit rund zwei Monaten werden hier insgesamt rund 11,7 Kilometer Kabel verlegt, um 100 Objekte - hauptsächlich Privathaushalte und einige Firmen - mit modernster Dateninfrastruktur zu versorgen. Die Baustelle in Tödtleinsdorf ist Teil eines Gesamtprojekts, das von Köstendorf über Schleedorf bis nach Seekirchen reicht. Es ist auf drei Jahre anberaumt und kostet 3,1 Millionen Euro. Die Bewohner von insgesamt 550 Objekten werden hier vom Datenhighway im nordöstlichen Flachgau profitieren. Insgesamt werden mehr als 48 Kilometer Kabel verlegt.

Förderungen für Unternehmen

Um sozusagen die letzten Winkel im Bundesland mit den Datenautobahnen zu erreichen, verfolgt das Land Salzburg seit 2016 die Breitbandstrategie. „Einerseits gibt es die Förderung für Unternehmen bei der Errichtung von Glasfaseranschlüssen (FTTH). 134 Projekte gibt es, in die die Betriebe 1,5 Millionen Euro investiert haben. 700.000 Euro kamen vom Land“, rechnet Fabian Prudky, Breitbandbeauftragter des Landes Salzburg.

Breitband auch für Privathaushalte

Um auch wirklich jedes Wohnobjekt bestmöglich anzubinden, werden Glasfaseranschlüsse und KTV-Verbindungen sowie sehr vereinzelt alternative Technologien wie Richtfunk auch für Privatpersonen vom Land Salzburg gefördert. 60.000 Euro gab es dafür bisher an Unterstützung, 60 Anträge wurden eingereicht. „Zusätzlich haben wir uns entschlossen, bei der Bundesförderung noch aufzustocken, um auch wirtschaftlich nicht so attraktive Regionen zu erreichen“, so Landesrat Schwaiger. Hier werden vom Land rund 800.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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