19.03.2024Trentino

G7 und künstliche Intelligenz, führende Rolle des Trentino

Industrie, Technologie, Digitalisierung und KI im Mittelpunkt. Italien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten unterzeichnen ein gemeinsames Papier.

Ein Ereignis mit historischer Tragweite, nicht nur für die Stadt Trient: Am 15. März sind die zuständigen Fachminister der G7 aus Italien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Vereinigtem Königreich und Vereinigten Staaten in der Hauptstadt des Trentino zusammengekommen, um sich über die Themen Industrie, Technologie und Digitalisierung und die Möglichkeiten einer Reglementierung der künstlichen Intelligenz auszutauschen.

In die Stadt waren mehr als hundert Mitglieder verschiedener Delegationen gekommen; neben den Vertretern der G7 waren auch Delegierte der Europäischen Union, aus Korea und von internationalen Organisationen wie OECD und UNESCO anwesend.

Das Arbeitstreffen fand im Rathaus von Trient, dem Palazzo Geremia, statt; nach dem abschließenden Gruppenbild im Palazzo Thun machte man sich durch die Straßen der Altstadt auf zum Sitz der Provinzregierung.

“Das Treffen der G7 zu Industrie, Technologie, Digitalisierung 2024 in Trient ist ein wichtiges Ereignis, das die herausragende Rolle des Trentino sowohl in der internationalen Diskussion als auch bei der Erkundung neuer Grenzen der technologischen Entwicklung bestätigt. Ein Bereich, in dem wir im Übrigen schon seit den Achtzigerjahren mit der heutigen Stiftung Bruno Kessler Pionierarbeit geleistet haben.“ So der Präsident der Autonomen Provinz Trient Maurizio Fugatti, der die Delegationen zusammen mit dem italienischen Minister für Unternehmen und Made in Italy Adolfo Urso und dem für Innovation zuständigen Staatssekretär im Amt der Ministerpräsidentin Alessio Butti begrüßte. Beide waren ebenfalls Gäste der Provinzregierung an der Piazza Dante.

Nach den Ausführungen von Minister Urso „besteht das in Trient unterzeichnete Papier aus drei Teilen: Vor allem geht es um neue Technologien, an erster Stelle künstliche Intelligenz und angewandte Quantenmechanik; an zweiter Stelle ist die Rede von resilienten und sicheren Kommunikationsnetzen für die Übertragung von Daten und Informationen und drittens von Digitalisierung in der Entwicklungszusammenarbeit, wobei ein besonderes Augenmerk auf Afrika liegt. Geopolitisch und in der globalen Wirtschaft hat sich in der Tat ein Paradigmenwechsel vollzogen: weg von einem Wettbewerb der Länder untereinander hin zu einer vollumfänglichen Kooperation.“

Nach Staatssekretär Alessio Butti haben die G7-Länder bei ihrem Treffen in Trient „es als vordringlich bestätigt, dass KI ethisch und im Einklang mit den Prinzipien und Werten genutzt wird, die die Grundlage unserer Demokratie sind, zum Wohle unserer Bürger und für Zusammenhalt, Resilienz, Wohlergehen und Wohlstand unserer Gesellschaften und unserer Volkswirtschaften“.

Weiter zur Erklärung: https://innovazione.gov.it/notizie/articoli/g7-la-dichiarazione-dei-ministri-dell-industria-della-tecnologia-e-del-digitale/

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