Baukultur sichtbar machen
Alles Gebaute und wie es aussieht – das ist Baukultur. In der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gibt es seit heuer dafür auch einen Preis, mit dem herausragende Bauprojekte ausgezeichnet werden.
Premiere des Euregio-Baukulturpreises
Der Euregio-Baukulturpreis stand bei seiner Premiere unter dem Motto „Weiterbauen am Bestand und in Umgebung“. Konkret waren Architekturschaffende zur Teilnahme eingeladen, die Umbauten, Sanierungen oder Erweiterungen in einem oder mehreren der drei Länder realisiert haben. Die Auszeichnung wurde erstmals im Innsbrucker Landhaus verliehen.
Auszeichnung für zukunftsweisende Projekte
Insgesamt wurden 55 Projekte eingereicht, davon 27 aus Tirol, 19 aus Südtirol und neun aus dem Trentino. Je ein Preisträger pro Land wurde von einer Jury ausgewählt: Studio Lois (Innsbruck), Lukas Mayr (Percha/Innsbruck) und Campomarzio (Trento/Bozen) erhalten für ihren sensiblen und zukunftsweisenden Umgang mit bestehender Baukultur eine von Lois Anvidalfarei geschaffene Bronzeskulptur. Zudem wurde ein Publikumspreis durch ein Online-Voting ermittelt. Diesen gewann das Innsbrucker Architekturbüro he und du für das Projekt „FELSA“.
Weitere Informationen zum Euregio-Baukulturpreis unter: www.euregio.info/baukultur.
Medien
Nicola Cagol - Preisträger Trentino: Campomarzio, Hauptprojekt Torri di Madonna Bianca, Trient
René Riller - Preisträger Südtirol: Lukas Mayr, Hauptprojekt Haidacher, Percha
Christian Flatscher - Publikumspreis: he und du, Hauptprojekt FELSA, Zams
David Schreyer - Preisträger Tirol: Studio Lois, Hauptprojekt Klösterle, Imst




