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Projekt

Energieeffizienz in KMU

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Die Energie- und Klimaziele können nur in Zusammenarbeit mit privaten Haushalten und Unternehmen erreicht werden. Den Unternehmen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Sie können ihren Energieverbrauch oft mit wenigen gezielten Maßnahmen senken.

Industrie- und Dienstleistungsbetriebe sind für rund einen Drittel des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Viele der Unternehmen sind in der Maschinen- und Metallindustrie tätig und stark exportabhängig. Oft haben solche Unternehmen bedeutende Energieausgaben und sind unter den derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen darauf angewiesen, jede Kosteneinsparung zu nutzen.

Die Wirkung von Effizienzsteigerungen im Energiebereich ist den Geschäftsleitungen aber oft nicht bekannt oder wird unterschätzt: Mit energetischen Betriebsoptimierungen und Investitionen in die Energieeffizienz können im Durchschnitt bei Klein- und Mittelbetrieben (KMU) rund 20 Prozent Energie eingespart werden.

Ein großer Teil dieses Potenzials lässt sich durch energetische Betriebsoptimierungen und Maßnahmen mit einer Amortisationszeit von weniger als vier Jahren erschließen. Betriebsoptimierungsmaßnahmen erfordern kaum Investitionen, sind meist direkt vor Ort umsetzbar und finanziell nach höchstens zwei Jahren durch die Energieeinsparungen amortisiert. Trotzdem werden derartige Maßnahmen von KMU selten getätigt.

Dass Energieeffizienz-Maßnahmen in KMU selten ergriffen werden, überrascht nicht:

  • Energie effizient zu nutzen wird als selbstverständlich betrachtet – ist aber selten ein strategisches Ziel und wird bei Entscheiden der Geschäftsleitung entsprechend selten berücksichtigt.
  • Die Aufgabe steht in keinem Pflichtenheft: Selten ist in einem KMU ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin direkt dafür verantwortlich.
  • Die Vielfalt energierelevanter Themen und Lösungen ist breit, das notwendige Wissen zu erwerben und aktuell zu halten ist aufwändig.

Das Projekt verfolgte daher folgende Ziele:

  • Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch innerhalb der Alpenländer
  • Aufzeigen von Best Practice – Beispielen
  • Zusammenfassung der erfolgreich angewendeten Methoden für die verschiedenen Zielgruppen
  • Wirksamkeitsanalyse der verschiedenen Konzepte

Mit dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer sollte anhand von Best Practise – Beispielen für die jeweiligen Alpenländer ein Mehrwert geschaffen werden.

Projektlaufzeit: 2017-2018