Vorgesehene Maßnahmen

Weil es wichtig ist, zu erfahren, wie eigene Traditionen interpretiert werden, sollen Gelegenheiten und Räume geschaffen werden, um den Dialog und den Austausch verschiedener Erfahrungen und Interpretationen zu ermöglichen.

1. Die DIALOGE

Die DIALOGE finden zwischen März und November 2023 in den 7 Partnerregionen statt.

Sie werden in deutscher und italienischer Sprache in allen Regionen von derselben Moderation in verschiedenen Kontexten durchgeführt, mit Einbezug von regionalen Experten und Akteuren im Bereich Kultur und Integration, Kulturvereinen, Traditionsvereinen, Migrantenvereinen, Multiplikatoren und Multiplikatorinnen und der interessierten Bevölkerung.

Die Projektgruppe erarbeitet in Zusammenarbeit mit der Moderation zwei gut formulierte Fragen, die in allen Regionen als zentrale Elemente für die Durchführung der Dialoge angewendet werden. Den Impuls geben die aus dem Vorgängerprojekt gewonnenen wesentlichen Erkenntnisse.

Die Expert*innen des Vorgängerprojekts werden als Beobachter*innen zur Durchführung der Dialoge eingeladen und erarbeiten Anregungen zu weiteren Maßnahmen, die in die Endpublikation einfließen werden.

2. Die Endpublikation

Die Endpublikation wird (in Papierformat) den Projektpartner*innen und den teilnehmenden Einrichtungen/Vereinen und Organisationen, die als Multiplikatoren dienen, aber auch der Öffentlichkeit (in digitaler Form) zur Verfügung gestellt. Sie enthält die Beschreibung der angewandten Methoden zur Gestaltung der Dialoge, die Ergebnisse der Dialoge als wesentliche Erkenntnisse und Anregungen zu weiteren Maßnahmen.

3. Realisierung des musealen Parcours: Die Reise der Gegenstände

Gegenstände können von großer Wichtigkeit sein, wenn man diese mit wesentlichen Erinnerungen verbindet, an gemeinsam Erlebtes, an geteilte Werte und Momente, an Traditionen. Das Projekt möchte die Menschen in den Mittelpunkt stellen: sie erzählen, ausgehend von einem Gegenstand, von der Bedeutung ihrer Traditionen und Erfahrungen.

In Zusammenarbeit mit musealen Einrichtungen werden bestimmte Themenbereiche entwickeln, in denen gezeigt wird, wie „Zugezogenes“ in die jeweiligen lokalen Bereiche Eingang gefunden hat und wie offen unsere Gesellschaft immer schon war. Die interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen Vereinen, Verwaltung und Museen soll unterstützt werden, um etwas Gemeinsames zu schaffen. Historische Hintergründe und Zusammenhänge sollen vermittelt, die Erzählkultur gefördert werden.

Planungs- und Umsetzungsaktivitäten für den musealen Parcours: Oktober 2022 - Sommer 2024.