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Projekt

Spielregeln im Spannungsfeld Wald-Wild-Lebensraum

Das Spannungsfeld Wald-Wild-Lebensraum beschäftigt alle Alpenländer gleichermaßen. Sie alle haben unterschiedliche Strategien und Lösungsansätze entwickelt, um mit dieser Thematik umzugehen. Das Projekt zielte darauf ab, mit Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen den betroffenen Stellen und Behörden im Sinne des best practice einen Mehrwert für die jeweiligen Fachstellen der Alpenregionen zu schaffen. Auf der Basis eines konstruktiven Dialogs und in gemeinsamer Zusammenarbeit wurden pragmatische Lösungen und Spielregeln erarbeitet.

Der Wald und die Waldeigentümer, das Wild und die Jagd, die Flur und die Landwirte, die Regionen und ihre Tourismusangebote sowie der Mensch mit seinen privaten wie organisierten Freizeitaktivitäten gehören zum Lebensraum. Es liegt in der Natur der Sache, dass je nach Interessenlage die Ziele zum gleichen Sachgebiet unterschiedlich sein können. Es gibt wohl kein Patentrezept, um die zahlreichen Interessenkonflikte, die heute den Lebensraum prägen, zu lösen, aber klare Spielregeln führen zu einem optimalen Umgang mit den vorhandenen Spannungsfeldern. Im öffentlichen Interesse steht ein nachhaltiger, ökologisch-ökonomisch-sozial wertvoller Lebensraum.

Im Rahmen von Workshops tauschten sich Fachleute der Forst- und Jagdbehörden der ARGE-ALP-Länder zu zentralen Fragestellungen im Spannungsfeld Wald-Wild-Lebensraum aus. Die Ergebnisse wurden schriftlich festgehalten. Insbesondere wurden ein Musterablauf sowie 10 Spielregeln erarbeitet. Die Abschlussveranstaltung fand am 25. Oktober 2018 in Vill in Tirol statt.

Projektlaufzeit: 2014-2018

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