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ArgeAlp
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“Der Alpenraum ist geprägt durch historisch überkommene Grenzen, welche Sprachgebiete oder Staaten definieren und auch unterschiedliche Bildungs- und Erziehungsstrukturen entwickeln ließen. ”

Bildung

Speziell im Alpenraum stößt man auf historisch etablierten Grenzen, die sowohl Staaten als auch Sprachgebiete trennen und zur Entwicklung unterschiedlicher Bildungs- und Erziehungsstrukturen beigetragen haben. Für Gegensätze sorgt auch das Nebeneinander von dicht besiedelten Gebieten mit breitem Bildungsangebot einerseits und wenig besiedelten und teils abgelegenen Talschaften andererseits.

  • Ein ausreichendes Angebot an Bildungseinrichtungen soll auch in verkehrsabgelegenen Talschaften bereitgestellt bzw. erhalten werden. Für die Sicherstellung dieses Zieles sind teilweise Kombinationen mit Einrichtungen aus den Bereichen Weiterbildung, Kultur, Sozialwesen, Freizeit und Sport nötig. Dies soll der Bevölkerung den Mehrwert eines Zuganges zu einem Mindestmaß an Räumlichkeiten, Betriebsinfrastruktur und aktiver Kräfte (Lehrer) für die notwendigen Aktivitäten eines reichen kulturellen und gesellschaftlichen Lebens bieten. Kooperationen der Träger verschiedener Einrichtungen sind dafür oft unerlässlich.
  • Bildungseinrichtungen sollen so angeboten werden, dass Kinder und Jugendliche nicht zu früh gezwungen werden, die Ausbildung fern vom Wohnort zu absolvieren. Um auch in weniger dicht besiedelten Regionen beispielsweise weiterführende Schulen anbieten oder erhalten zu können, ist Flexibilität in der Organisation der Ausbildung absolut unabdingbar.
  • Zur Wahrung des Überlieferten soll auf allen schulischen Stufen das Interesse für die Lebensweise und die Traditionen des näheren Lebensraumes wie auch benachbarter Gebiete im Alpenraum geweckt werden. Die Muttersprache und die einheimische Kultur sollen in den Schulen (auch in den weiterführenden Schulen sowie in der Erwachsenenbildung) besonders gepflegt werden.
  • Informationen, Problemstellungen und Themen der ARGE ALP sollen in den staatsbürgerlichen Unterricht und in die Lehrerfortbildung einbezogen werden. Sie liefern wichtige Inputs für die demokratischen Willensbildung und auch für Bewältigung aktueller Lebenssituationen. Zusätzlich ist das Kennenlernen benachbarter Kulturräume und das Erlernen einer zusätzlichen Sprache, die in der ARGE ALP gesprochen wird, zu fördern.  Beispielsweise dadurch Schul- und Klassenpartnerschaften zu intensivieren. Dabei soll auch die Medienerziehung nicht vernachlässigt und die Möglichkeiten der Telekommunikation genutzt werden.
  • Eine grenzüberschreitende und ökonomische Nutzung von Einrichtungen soll totz dezentraler Strukturen beibehalten werden.
  • Geschäftsführung ARGE ALP
  • Amt der Tiroler Landesregierung
  • Tel: +43 (0)512 582304234
  • Web: http://www.arge-alp.org