ARGE ALP: Das Projekt Geodatenverbund des Zivil- und Katastrophenschutzes ist auf der Zielgeraden!
"Eine bessere Vernetzung im Katastrophenfall sicherstellen"
Anlässlich der 7. Schweizer Armeetage in Lugano, fand ein Treffen der Arbeitsgruppe Geodatenverbund statt. Katastrophenschützer und GIS Fachleute der ARGE Alp Mitglieder Bayern, Graubünden, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trient und Vorarlberg, haben daran teilgenommen. Sie sind Verantwortlich für die Sicherheit von rund 23 Millionen Menschen.
Projektleiter Herbert Knünz von der Abt. Ia Fachbereich Katastrophenhilfe Vorarlberg präsentierte den Teilnehmern eine Testversion der gemeinsamen Internetplattform.
Mit Hilfe dieses geographischen Informationssystems können wichtige Informationen für Notfälle, bei denen eine Zusammenarbeit der einzelnen Länder erforderlich ist, schnell abgerufen werden. Mit Hilfe einer digitalen Karte und der darin abgelegten Informationen können Notrufzentralen und Einsatzleitstellen im Alpenraum schell den richtigen Ansprechpartner in den Arge Alp Ländern finden. Damit sollen umständliche Behördenwege und die damit verbundenen Zeitverluste vermieden werden. Ziel ist es dadurch in Not und Katastrophenlagen den betroffenen Bürgern noch schneller und effizient zu helfen. Umgesetzt wurde das sehr aufwendige Projekt von DI Jürgen Oberreßl, vom Landesvermessungsamt Vorarlberg.
In den nächsten drei Monaten gilt es noch die Geoinformationen zu vervollständigen.
Im Mai 2008 wird dieses Projekt abgeschlossen. Dann wird die Geoinformationsplattform allen berechtigten Nutzern des Zivil- und Katastrophenschutzes im Alpenraum zur Verfügung stehen.










