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Foto: Wilder Kaiser, Tirol | © Christoph Holz

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Aktuelle Projekte

Regierungschefkonferenz in Eppan

41. Konferenz der Regierungschefs der ARGE ALP

Tagesordnung (pdf 13 KB)
Resolution zur kulturellen Entwicklung des Alpenraumes (pdf 77 KB)
Resolution Gigaliner im Alpenraum (pdf 29 KB)

Salzburg setzt auf Gesundheit, Natur, Kultur und Energie

Salzburg steht nun ein Jahr lang an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, kurz Arge Alp. Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller hat heute, Freitag 18. Juni, bei der Konferenz der Regierungschefs der Arge Alp in Eppan den Vorsitz vom Südtiroler Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder übernommen. Der Arge Alp-Vorsitz ist für Landeshauptfrau Burgstaller "eine willkommene Gelegenheit, die regionale Außenpolitik Salzburgs zu intensivieren. Salzburg hat sich als Gründungsmitglied der Arge Alp in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit maßgeblichen Impulsen in die gemeinsame Arbeit eingebracht und wird den Vorsitz daher mit besonderem Engagement verfolgen", betonte Mag. Burgstaller.

Urlaub in den Bergen gegen allergische Atemwegserkrankungen

In den nächsten zwölf Monaten während des Salzburger Vorsitzes stehen die Themen Gesundheit, Bildung, Natur- und Umweltschutz, erneuerbare Energien und Kultur im Mittelpunkt. Für vier konkrete Vorhaben sind bereits die Vorarbeiten angelaufen: Hinter dem Schlagwort "NURA" verbirgt sich ein Projekt zur Nutzung der natürlichen Ressourcen im Alpenraum für die Verbesserung allergischer Atemwegserkrankungen. Unter der Federführung der Landessanitätsdirektion geht es dabei um die Dokumentation wissenschaftlicher Arbeiten zu den Wirkungen eines Höhenaufenthaltes auf allergische Atemwegserkrankungen, die Erhebung von Beherbergungsbetrieben in Höhenlagen, die allergenreduzierte Zimmer (Haustierverbot, Schimmelfreiheit) anbieten, die Erstellung einer Checkliste für allergenarme und baubiologisch empfehlenswerte Innenräume, eine Untersuchung der örtlichen und zeitlichen Verteilung der Baum- und Gräserpollenkonzentration der Luft im Alpenraum sowie die Erhebung von Therapien für allergische Atemwegserkrankungen im Alpenraum.

Jungendliche für die Schutzgebiete in ihrer Heimat begeistern

Das Projekt "Wild Alps" hingegen soll bei Jugendlichen aus dem Alpenraum das Interesse für die Besonderheiten der Schutzgebiete in ihrer Heimat wecken. Von Salzburger Seite ist hier der Nationalpark Hohe Tauern maßgeblich beteiligt. Junge Leute aus dem Alpenraum sollen damit die Chance erhalten, sich mit den Schutzgebieten in ihrer Heimat mehr zu identifizieren, diese besser kennen zu lernen und die Besonderheiten ihrer geschützten Landschaften anderen Jugendlichen aus dem Alpenraum näherzubringen.

Zusammenarbeit mit dem Salzburger Bergfilmfestival

Im November/Dezember 2010 wird es eine Kooperation mit dem renommierten Salzburger Bergfilmfestival "Abenteuer Berg – Abenteuer Film" im Filmkulturzentrum Das Kino geben, die vom Landespressebüro initiiert wurde. Es handelt sich dabei um eine Fotoausstellung zum Thema "Bäuerliche Kulturlandschaften im alpinen Raum" und einen Filmschwerpunkt mit dem Generalthema "Leben und Lebenswelten in den alpinen Regionen der Mitgliedsländer". Außerdem wird es Vortragsschwerpunkte zu drei speziellen Arge Alp-Regionen geben: Einerseits zu Wandern und Bergsteigen im Ostalpenraum, andererseits Eisenwege in der Brenta/Dolomiten bzw. Bergsteigen in den Westalpen. Außerdem wird beim 17. Salzburger Bergfilmfestival auch der von der Arge Alp in Auftrag gegebene und vom Salzburger Sprachwissenschafter Dr. Hannes Scheutz fertig gestellte Dialektatlas präsentiert werden.

Arge Alp-Energiepreis für erneuerbare Energien

Schließlich wird im Sommer 2011 ein "Arge Alp-Energiepreis für erneuerbare Energien" für Projekte von Arge-Alp Gemeinden vergeben werden. Mit diesem Preis sollen speziell jene Kommunen angesprochen werden, die sich besonders für die Nutzung erneuerbarer Energieträger einsetzen und dementsprechende messbare Erfolge aufweisen können. Die Vorbereitung, Ausschreibung und Organisation für diesen Preis liegen beim Landespressebüro Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Fachreferent für Energiewirtschaft und –beratung der Abteilung Lebensgrundlagen und Energie des Amtes der Salzburger Landesregierung. Mit diesen Vorzeige-Gemeinden soll gezeigt werden, in welchen Dimensionen die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern im Alpenraum möglich ist.



Salzburg übernimmt den Vorsitz in der Arge Alp

Bei der Konferenz der Regierungschefs der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, kurz Arge Alp, die am 17. und 18. Juni in Eppan stattfindet, wird Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller für das Land Salzburg den Vorsitz von Südtirols Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder übernehmen. Für Landeshauptfrau Burgstaller eine "willkommene Gelegenheit, die regionale Außenpolitik Salzburgs zu intensivieren. Salzburg hat sich als Gründungsmitglied der Arge Alp in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder mit maßgeblichen Impulsen in die gemeinsame Arbeit eingebracht und wird den Vorsitz daher mit besonderem Engagement verfolgen", betonte Landeshauptfrau Burgstaller heute, Montag, 14. Juni.

In den nächsten zwölf Monaten, in denen Salzburg den Vorsitz in der Arbeitsgemeinschaft hat, stehen die Themen Gesundheit, Bildung, Natur- und Umweltschutz, erneuerbare Energien und Kultur im Mittelpunkt. Für vier konkrete Salzburger Vorhaben sind bereits die Vorarbeiten angelaufen: Hinter dem Schlagwort "NURA" verbirgt sich ein Projekt der Landessanitätsdirektion zur Nutzung der natürlichen Ressourcen im Alpenraum für die Verbesserung allergischer Atemwegserkrankungen. "Wild Alps" hingegen wird im Nationalpark Hohe Tauern durchgeführt und soll bei Jugendlichen aus dem Alpenraum das Interesse für die Besonderheiten der Schutzgebiete in ihrer Heimat wecken. Im November/Dezember 2010 wird es eine Kooperation mit dem renommierten Salzburger Bergfilmfestival "Abenteuer Berg – Abenteuer Film" im Filmkulturzentrum Das Kino geben, die vom Landespressebüro angeregt wurde. Schließlich wird im Sommer 2011 ein vom Landespressebüro organisierter, mit 15.000 Euro dotierter "Arge Alp-Energiepreis für erneuerbare Energien" an Gemeinden vergeben werden, die sich besonders für die Nutzung erneuerbarer Energieformen einsetzen.

Die Arge Alp umfasst die Regionen, Kantone und Länder Bayern, Graubünden, Lombardei, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trentino und Vorarlberg. Als erste grenzüberschreitende Vereinigung von Regionen ebnete die Arge Alp den Weg für ein neues Selbstbewusstsein der Regionen in Europa. Seit ihrer Gründung 1972 setzen sich die Mitglieder für eine nachhaltige Entwicklung ihrer alpinen Heimat ein. Die unzähligen Folgen ökonomischer, umweltbezogener und gesellschaftlicher Entwicklungen machen nicht an Staatsgrenzen Halt. Daher will die Arge Alp gemeinsame Probleme und Anliegen, insbesondere auf ökologischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet behandeln, das gegenseitige Verständnis der Völker im Alpenraum fördern und das Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung für den alpinen Lebensraum stärken.

Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den einzelnen Mitgliedsländern. Das oberste Organ ist die Konferenz der Regierungschefs. Ein Leitungsausschuss, bestehend aus leitenden Beamten der verschiedenen Länder, sorgt für die Vorbereitung der Konferenzen der Regierungschefs und für die Durchführung deren Beschlüsse. Für die eigentliche Umsetzung des Arbeitsprogramms werden Projektgruppen mit Fachkräften aus den einzelnen Mitgliedsländern eingesetzt.