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ArgeAlp
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“Regierungschefs der ARGE ALP kommen zu 48. Sitzung zusammen / ARGE ALP-Preis 2017 „Integration im Alpenraum“ verliehen / Drei Hauptpreise und sechs Anerkennungspreise für herausragende und innovative Projekte / Neue grenzüberschreitende ARGE ALP-Projekte beschlossen ”

48. Konferenz der Regierungschefs am 30.06.2017 in Lautrach

Die Regierungschefs der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) kamen heute in Lautrach/Bayern unter bayerischem Vorsitz zu ihrer 48. Sitzung zusammen. Im Rahmen der Konferenz zeichnete Bayerns Europaministerin Dr. Beate Merk die diesjährigen Preisträger mit dem ARGE ALP-Preis 2017 „Integration im Alpenraum“ aus. Den Preis erhielten innovative Projekte zur Integration im Alpenraum, mit denen die Begegnung und das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft im Alpenraum gefördert wird. Die drei mit jeweils 6000 Euro dotierten gleichwertigen Hauptpreise gingen an Projekte in Bayern, Graubünden und Tirol. Sechs weitere Integrationsprojekte erhielten mit jeweils 1000 Euro dotierte Anerkennungspreise. In einem mehrstufigen Verfahren wählten zunächst regionale Jurys und anschließend eine internationale Jury besonders herausragende Projekte aus.

Die ARGE ALP-Regierungschefs beschlossen eine Verstärkung ihrer Zusammenarbeit. Sie wollen dabei folgende neue grenzüberschreitende Projekte auf den Weg bringen:

  • die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Einsparung von Energie in den Branchen Dienstleistung, Gewerbe, Gastronomie und Hotellerie durch das Projekt „Energieeffizienz in KMU“ (Federführung St. Gallen),
  • die grenzüberschreitende Zusammenführung kleinräumiger Klima- und Umweltdaten mit satellitengestützten Daten für präzisere Analysen etwa in den Bereichen Bauplanung, Tourismus oder Landwirtschaft durch das Projekt „AlpClimNet“ (Federführung Bayern: Universität Augsburg),
  • den Erfahrungsaustausch über bestehende regionale Projekte zur Förderung von Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Entwicklung von grenzüberschreitenden Modellprojekten im Projekt „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement“ (Federführung Bayern: lagfa bayern e.V. mit Sitz in Augsburg)
  • Angebote zur Hinführung begabter Schülerinnen und Schüler an technische und naturwissenschaftliche Berufe durch Workshops in wissenschaftlichen Einrichtungen mit dem Projekt „European Talent School“ (Federführung Bayern: Fraunhofer-Gesellschaft)
  • die Zukunftssicherung der Berglandwirtschaft und Vernetzung junger Berglandwirte und Almpersonal durch das Projekt „Next Generation Berglandwirtschaft 2030“ (Federführung Bayern: Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) sowie
  • die Sichtbarmachung und Vernetzung bestehender Studien- und Forschungsangebote im Alpenraum zu grenzüberschreitenden Kooperationen durch das Projekt „Online Campus Alpenraum“ (Federführung Graubünden).

Die ARGE ALP fasste darüber hinaus Resolutionen für einen verstärkten Ausbau der Schienen- und Breitbandinfrastruktur und zur Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Diese sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.argealp.org/resolutionen .

Mit dem 30. Juni 2017 endet der Vorsitz des Freistaats Bayern in der ARGE ALP. Der Vorsitz geht dann turnusgemäß vom Freistaat Bayern auf den Kanton Graubünden über.  

In der ARGE ALP haben sich 10 Regionen, Provinzen, Kantone bzw. Bundesländer aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz zusammengeschlossen. Ihnen gehören aktuell fast 26 Millionen Menschen an, die auf rund 142.000 Quadratkilometern leben: Bayern, Graubünden, Lombardei, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trentino und Vorarlberg. Das oberste Organ der ARGE ALP ist die Konferenz der Regierungschefs. Der Vorsitz wechselt jährlich zwischen den einzelnen Mitgliedsregionen. Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) finden sich unter: http://www.argealp.org/ .

  • Geschäftsführung ARGE ALP
  • Amt der Tiroler Landesregierung
  • Tel: +43 (0)512 582304234
  • Web: http://www.arge-alp.org